STRATTURA Brettstapel
Schweizer Holz - es gibt keinen besseren Baustoff

Umweltschutz
und Nachhaltigkeit

STRATTURA Brettstapel, Holzherkunft

Der Hersteller nutzt pro Jahr rund 30 000 Kubikmeter Holz aus Schweizer Wäldern. Das Unternehmen bezieht das Holz aus der Region und lässt es vor Ort sägen und verleimen, bevor es weiterverarbeitet wird. Eine Entscheidung, die auf Überzeugung beruht und schon lange vor dem Aufkommen der heutigen Ökotrends getroffen wurde. Gerade in Zeiten von Rohstoffknappheit erweist sich diese Strategie als wertvoller Vorteil. Das einheimische Holz und die kurzen Wege führen zu einer hervorragenden Bilanz im Bereich der grauen Energie.

Der Begriff «Nachhaltigkeit» wurde ursprünglich in der Forstwirtschaft geprägt und erstmals von Hans Carl von Carlowitz (1645–1714) in seinem Werk Sylvicultura oeconomica beschrieben. Darin legte er fest, dass nur so viel Holz geschlagen werden sollte, wie durch Aufforstung nachwachsen kann, um den Wald langfristig zu erhalten. Dieses Konzept wurde im Laufe der Zeit auf zahlreiche Bereiche wie Energie, Landwirtschaft und Wirtschaft übertragen und steht heute für ein Gleichgewicht zwischen ökologischer Verantwortung, wirtschaftlicher Effizienz und sozialer Gerechtigkeit.

Zahlreiche Unternehmen, Investoren und öffentliche Institutionen orientieren sich zunehmend an nachhaltigen Strategien und Kriterien, die teilweise selbst definiert und umgesetzt werden. Holz ist der einzige nachwachsende Rohstoff der Schweiz und bietet gegenüber Zement und Stahl erhebliche Vorteile im Hinblick auf die graue Energie. Diese Vorteile gilt es gezielt zu nutzen, um den Mehrwert für die Umwelt zu maximieren – idealerweise bleibt dabei die gesamte Wertschöpfungskette in der Region. Dennoch fliesst nach wie vor ein zu grosser Anteil des Holzes in die Energieerzeugung, obwohl es konstruktiv eingesetzt werden könnte.

Im Sinne der Nachhaltigkeit sollte Holz möglichst effizient eingesetzt werden. Die Verwendung von hochwertigem Holz allein reicht nicht aus – es ist entscheidend, den Einsatz von Holz für verschiedenste Zwecke zu fördern. Neben der gezielten Verwendung für anspruchsvolle High-Tech-Konstruktionen wie Hallen, Brücken und Überdachungen sollte auch die breite Anwendung von Holz für Wände, Decken und Dächer unterstützt werden. Für  die STRATTURA Brettstapelelemente kann Holz verwendet werden, welches sonst im konstruktiven Holzbau zum Teil keine Verwendung findet. Minderwertiges Ausgangsmaterial wird so zu einem hochwertigen Konstruktionselement verarbeitet. Kombinationsmöglichkeiten mit anderen Materialien bieten zusätzliche Optionen. Aus diesem Verständnis von Nachhaltigkeit ist es für das Unternehmen selbstverständlich, bei der Produktion konsequent auf Schweizer Holz zu setzen.

In der Schweiz wachsen jährlich über 10 Millionen Kubikmeter Holz nach, was einem täglichen Zuwachs von mehr als 27 000 m³ entspricht. Innerhalb von etwa 30 Stunden wird somit in den Schweizer Wäldern die gesamte Jahresproduktion des Unternehmens (ca. 30 000 m³) erneuert.